Mit Kunden und Geschäftspartnern zu verhandeln gehört im Geschäftsleben zum Alltagsgeschäft. Doch wer unvorbereitet in Verhandlungen geht, erreicht in der Regel schlechtere Ergebnisse als jemand, der das richtige Verhandeln in einem Verhandlungstraining von der Pike auf gelernt hat.

Wie läuft ein Verhandlungstraining ab?

Üblicherweise dauert ein Verhandlungstraining bei dem Trainer Aleaxander Verweyen zwei bis drei Tage und wird für kleine Gruppen mit weniger als zehn Teilnehmern durchgeführt. Der Grund: In kleinen Gruppen ist ein schnelleres und effektiveres Arbeiten möglich als in größeren Gruppen. Die Teilnehmer erfahren hier alles über die richtige Verhandlungsstrategie und welche Taktiken sie bei Verhandlungen anwenden können. Weil es in der Realität in den seltensten Fällen eine Win-Win-Verhandlung gibt, von der beide Seiten gleichermaßen profitieren, werden im Verhandlungstraining auch spieltheoretische Überlegungen sowie Manipulations-Methoden angesprochen. Die Teilnehmer lernen im Verhandlungstraining also auch, wie sie Manipulationen erkennen und diesen begegnen können. Das Verhandlungstraining gibt also nicht nur für das Geschäftsleben eine wichtige Hilfestellung, sondern auch für das Privatleben, wo jeder oft Manipulationsversuchen ausgesetzt ist.

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Richtig verhandeln in schwierigen Situationen

So manche Verhandlung gestaltet sich äußerst schwierig, beispielsweise, wenn es darum geht, Kunden von Konkurrenzunternehmen abzuwerben und vom eigenen Angebot zu überzeugen. Die Teilnehmer lernen also konstruktive Verhandlungsstrategien und verschiedene Techniken anzuwenden, sodass sie ein faires und konstruktives Ergebnis erzielen können. Weil eben auch die verschiedensten Manipulationstechniken angesprochen werden, erfahren die Teilnehmer auch, wie sie ihre Interessen am besten durchsetzen können.

Weiche Faktoren in Verhandlungen

Bevor eine Verhandlung beginnt, sollte sich der Betreffende zunächst Ziele setzen, die er in der Verhandlung erreichen möchte. Wie diese durchzusetzen sind, ist erst der nächste Schritt. Das gilt für mögliche Kooperationen mit anderen Unternehmen natürlich ebenso wie für Preisverhandlungen, die im geschäftlichen Alltag häufiger geführt werden müssen.

Wie wird lösungsorientiert verhandelt?

Ein wichtiger Aspekt im Verhandlungstraining ist das sogenannte Harvard-Konzept, welches im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Harvard University entwickelt wurde. Hierbei wurde untersucht, wie sich Verhandlungen auch in schwierigsten Situationen meistern lassen und selbst unterschiedlichste Positionen der Verhandlungspartner in Einklang gebracht werden können. Dieses Konzept, das sich auch bestens für Konfliktsituationen im privaten Bereich verwenden lässt, hat ein lösungsorientiertes Verhandeln zum Ziel. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Trennung von emotionaler und sachlicher Ebene.

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